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Tag11 - 02.09.2009
Gegen 7.00 Uhr sind wir aus den Schlafsäcken gekrochen. Der Campsite war natürlich schon wieder fast leer, nur der Bus mit den Kids war noch da. Wir haben also erstmal gemütlich gefrühstückt. Nachdem wir alles gewaschen, aufgeräumt und verstaut hatten, verließen wir das Camp so gegen 10.00 Uhr. Vor der Abfahrt ließen wir noch abklären, ob wir in Lüderitz einen Tag früher anreisen können, da unser nächstes Camp mitten im nichts lag und dort 2 Nächte gebucht waren.
Auf unserer Fahrt nach Helmeringshausen machten wir in Betta einen Zwischenstopp. Fernab von der Zivilisation gab’s hier natürlich wieder ein Eis. Als wir zum Fahrzeug gingen kamen uns ein Ochse und zwei Kälber entgegen, wir waren natürlich etwas überrascht, aber die Tiere waren Scheu und gingen uns aus dem Weg. Gegen 15.00 Uhr erreichten wir die Namtib Ranch. Der Zufahrtsweg zur Ranch erstreckte sich über 12 km mitten ins nichts!! Überall nur Gras, Bäume und Berge.
Nach einer weile durch die Pampa konnten wir die ersten Gebäude sehen. Nach der Ankunft wurden wir sofort auf Deutsch begrüßt und uns wurde der Weg zum Campsite erklärt. Nochmal 5 km weiter ins nichts. Wir haben noch etwas Feuerholz gekauft und sind dann los. Wir erreichten den Campsite nach wenigen Minuten und jetzt konnten wir überzeugt sagen: „Wir sind am A..... der Welt angekommen“. Etwa 500 Meter weiter war noch ein Deutsches Pärchen abgestiegen, ansonsten war hier nichts als Natur pur.
Der Ausblick war allerdings einmalig!! Die Sanitären Anlagen waren für die Lage in Ordnung. Strom gab’s nicht Licht spendeten Kerzen und das Wasser wurde mit Feuer erhitzt. Hierfür wurde Feuerholz bereitgestellt, das wir aber auch für unser Lagerfeuer missbraucht haben .
Zum Abendesse gab es selbst gemachte Flädlesuppe „kein Scherz“. Später sind wir dann unter die Warme Dusche. Das Wasser war extrem heiß, da wir den ganzen Abend Holz nachgeworfen haben. Wir haben dann das Pärchen eingeladen auch ne Warme Dusche zu nehmen, warm Wasser war ja nun genug da.
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