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Tag14 - 05.09.2009
Nachdem der Wecker um 8.00 Uhr geklingelt hatte sind wir zum Frühstücksbuffet. Der Koch war wieder gut gelaunt und machte einige Späßchen mit den Gästen. Heute Morgen war eine Reisegruppe mit Deutschen Rentnern anwesend, die nicht einmal ein Wort Englisch sprechen können. Es war richtig lustig. Gegen 10.00 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Kolmanskoop, zuvor waren wir noch im Spar Wasser kaufen. Wir erreichten den ehemaligen Diamantentagebau nach ein paar Minuten. Da wir recht Zeitig da waren, hatten wir noch etwas Zeit uns vor der Führung umzusehen. So erkundeten wir die Ruinen im Kniehohen Sand.
Um 11.00 Uhr startete die Führung in der ehemaligen Turn- und Festhalle. Der Führer sprach perfekt Deutsch und war vom alter her als Führer ideal. Wir erfuhren alles über die Entstehung der Stadt, der Lebensweise und dem Ende des Tagebaus in Kolmanskoop auf Deutsch „Kolmanskuppe“. Die Führung endete in der Kegelbahn. Die Kegelbahn ist komplett aus Holz hergestellt und es wird heute noch in der Kegelbahn gekegelt von den Arbeitern die heute noch Diamanten in dem riesigen Sperrgebiet abbauen. Natürlich muss sie vorher jedes Mal gründlich vom Sand befreit werden.
Nach der Führung schauten wir uns noch die Häuser vom Minendirektor, vom Architekt sowie den Trinkwasserspeicher, der auch als Schwimmbad genutzt wurde an. Wir statteten auch dem Ärztehaus und dem Krankenhaus einen besuch ab. Hier wurde für die Ewigkeit gebaut, alles aus deutscher Hand. Um 13.00 Uhr mussten wir das Gelände verlassen, da es geschlossen wurde.
Die Fahrt ging also weiter ins 1,5 Std. entfernte Aus. Hier hatten wir einen Campsite im Klein-Aus-Vista gebucht. Der Campingplatz war nett eingerichtet und die Sanitären Anlagen waren sehr gut. Wir bauten gemütlich unsere Zelte und die Campingausrüstung aus, dann genossen wir noch das schöne Wetter. Um die Wasserpfütze am Wasserhahn tummelten sich nach kurzer Zeit einige Webervögel.
Wir konnten auch beobachten wie sich die Vögel und eine Maus auf einen von uns hingeworfenen Apfelbutzen stürzten. Zum Abendessen gab es dann Pasta mit Tomatensoße.
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