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Tag16 - 07.09.2009
Heute ging die Reise schon wieder weiter. Nach dem Frühstückt entdeckten wir einen kleinen umzäunten Bereich, eine kleine Quelle. Hier sprudelt das Wasser 65 Grad heiß aus dem Boden, das sind also die Thermalquellen!? Die Route führte uns weiter zum Fish-River-Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt nach dem Grand-Canyon in den USA. Natürlich mussten wir wieder Permit bezahlen um den Canyon zu besichtigen.
Nachdem wir die Pforte passiert hatten ging es auf ner Schotterstraße weiter, die gerade gerichtet wurde und über all enorme Spurrillen vorhanden waren. Nach ein paar Minuten Fahr erreichten wir die erste Aussichtsplattform des Canyons, der Anblick war schon beeindruckend. Da hier recht viel los war beschlossen wir einen Aussichtspunkt weiter rechts und einen links anzufahren, mit 4x4 kein Problem. Nachdem wir einige Fotos geschossen hatten machten wir uns auf den Weg zum nächsten Camp, in der Nähe von Keetmanshop.
Am frühen Mittag erreichten wir die Stadt und machten im „Schützenhaus“ Pause um etwas zu essen. Danach sind wir in den Spar um Proviant zu kaufen. Auf dem Parkplatz hat sich ein Junge aufgedrängt auf unser Auto aufzupassen, es war kein offizieller Parkwächter da, was solls. Nach dem Einkauf gaben wir dem Jungen ein paar N$ und alle waren zufrieden, obwohl die Stadt hier nicht sehr gemütlich wirkt.
Wir steuerten auf den Mesosauruns Campsite zu etwa, 40 min von Keetmanshop entfernt. Kurz nachdem wir das Camp erreicht hatten, führ ein Bulli mit einem Deutschen Rentnerpärchen auf den Hof, dann kam auch schon der Farmer. Wir entschieden uns im „Buschcamp“ zu übernachten, das sind noch mal ca. 5 km in die Wildnis rein. Ohne 4x4 nicht zu erreichen. WC und Dusche gab’s unter freiem Himmel umzäunt mit Bambusstangen. War eigentlich ganz Witzig.
Allerdings erschwerte der starke Wind so ziemlich alles. Etwa 3 Meter von unserm Fahrzeug entfernt befand sich ein Baum mit einem Webervogelnest, gigantisch Groß. Kurz vor Sonnenuntergang stürmten Hunderte von Vögeln in das Nest, es war richtig beeindruckend.
Wir mussten sogar eine Feuerstelle bauen mit einer Steinmauer, damit das Feuer überhaupt brannte. Es war aber zu ungemütlich um ans Feuer zu sitzen. Gekocht haben wir also auf der Heckklappe unseres Hilux es gab Röstis mit Bohnen. Wir mussten im Windschatten vom Auto (direkt am Auto) essen, wie es so stark gewindet hatte.
Die Dusche sparten wir uns bei dem Wetter und wir sind dann recht bald ins Bett, denn man konnte bei dem Wind hier nichts machen.
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