Tag6

Tag6  -  28.08.2009

Heute sind wir um 5.00 Uhr aufgestanden und waren um 6.00 Uhr beim Frühstücken im Restaurant. Wir machten uns gleich auf den Weg zum Goas Wasserloch, hier sollen früh morgens Löwen zu sehen sein. Denkste!! Aber es kam besser, das Wasserloch wurde von einem Leopard besucht, das frühe aufstehen hat sich also gelohnt.

Dann machten wir uns auf den Weg raus aus dem Nationalpark. Nochmals kurz Stopp in Okaukuejo um die Postkarten abzugeben und dann auf zum Andersen Gate den Park verlassen. Denkste!! Am Gate wurde uns gesagt, das wir das Permit hier nicht zahlen können, das geht nur in den Camps. Also mit Vollgas die 30 km zurück zum Camp bezahlen und dann wieder zurück zum Gate.

Dieses mal wurden wir raus gelassen. Unsere Route führte über Outjo. Hier stoppten wir in einem Internetcafe und besuchten dann eine Bakery die in deutscher Hand ist. Hier gab es z.B. Bienenstich, Schwarzwälder Kirsch Torte, es war auch sehr sauber. Nochmals kurz Geld abheben und dann auf zum Zielpunkt Khorixas.

Im Khorixas Rest Camp angekommen trauten wir unseren Augen nicht, hier sah es aus unter aller Sau, die Sanitären Anlagen waren schrecklich, kaputte Duschen und WCs. Aber wir haben hier ja nur eine Nacht. Dann zog auf einmal ein Wirbelsturm (10-15m hoch) über das Gelände und wir spurteten ins Fahrzeug. Fazit: Hier wollen wir nicht mehr bleiben. Was wäre die Alternative?

Wir telefonierten mit der Pension in Swakopmund in der wir ab morgen untergebracht sind und fragten ob wir schon eine nacht frührer Anreisen können. Es war kein Problem ein Zimmer war frei.Also ab auf die Straße, denn wir haben jetzt noch ein riesiges Stück vor uns.

Der Weg führte uns über das Uisgebirge. Es ging rauf und runter die Geschwindigkeitsangaben wurden nicht immer unbedingt eingehalten und dabei kam es schon mal vor, dass wir alle Räder des Toyota in der Luft hatten .

In Uis machten wir kurz Stopp zum tanken und natürlich hatten wir wieder die lästigen Händler am Hals. Dann ging es weiter Richtung Atlantic und je näher wir der Küste kamen, desto Nebliger wurde es, na toll!! Wir fuhren dann die Salzstraß entlang in Richtung Swakopmund. Schließlich erreichten wir noch vor Einbruch der Dunkelheit gegen 18.00 Uhr Swakopmund. Das Wetter war sehr ungemütlich (10-14) Grad, nass-kalt) Wir bezogen das Zimmer und gingen in das empfohlene Restaurant zum Abendessen, dann vor dem schlafen gehen mal wieder eine richtige, saubere Dusche. Es war herrlich mal wieder in einem richtigen Bett zu schlafen.

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